Förderverein für die Renovierung und

 

Instandhaltung der Pfarrkirche St. Stephan

 

in Mainz-Gonsenheim -

 

Rheinhessendom e.V. 

 

 

 

 

 

 

Presseberichte:

 

 

 

 

13.08.2003

Quelle:    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schönheitskur für Rheinhessendom

 

Verblendungen werden in 30 Metern Höhe ausgetauscht

 

Vom 13.08.2003  

jl. GONSENHEIM - Man könnte es als Jahrhundertarbeit bezeichnen, was sich zurzeit an den Fassaden und Türmen der Gonsenheimer Pfarrkirche St. Stephan abspielt. Die Sandsteinverblendungen am "Rheinhessendom", an denen Zeit und Witterung 97 Jahre lang arg genagt haben, müssen zum größten Teil erneuert werden. Vor einigen Wochen schon mussten die Eingangsbereiche teilweise gesperrt werden, um Passanten vor herabstürzenden Steinen zu schützen.

Inzwischen haben die "Regisseure" des Unternehmens, der Bildhauer und Steinmetz Andreas Graffé und seine Frau, die in Frage kommenden und zur Erneuerung anstehenden Teile vermessen, fotografiert und in einem Steinmetzbetrieb im sächsischen Freiberg in Auftrag gegeben. Die Steine stammen aus dem selben Teil des Elbsandsteingebirges, der auch für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden "Lieferant" war.

Jetzt brachten die dortigen Fachleute das exakt zubereitete Material nach Gonsenheim und ein Riga-Kran hievte es Stück für Stück zur Montage in über 30 Meter Höhe. Über 15 Teile sind allein für das Giebelfeld bestimmt. Der Gonsenheimer Zimmermann Stefan Jacobi demontierte die 16 Schall-Luken an den beiden 52 Meter hohen Türmen, um auch Platz für die dortige Montage zu schaffen. Ein geringer Teil der Verblendungen ist nach gründlicher Überarbeitung wieder zu verwenden. Nicht mehr brauchbare neugotische Bögen werden in Teile geschnitten und beim Sommerfest der Pfarrei am 7. September als Andenken verkauft.

Die Finanzierung des 300000 Euro-Projekts bereiten Pfarrer Dr. Borig und dem Pfarrgemeinderat schon einige Sorgen. Das Bischöfliche Ordinatiat übernimmt zwar, auch aus Sicherheitsgründen, einen ansehnlichen Betrag. Die Pfarrei aber muss sich selbst gewaltig anstrengen und hat, wie die AZ berichtete, einen Förderverein gegründet.

 

 

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erstellt von: Ulrich Dörr, E-Mail: Ulrich.Doerr@doerrnet.de Letzte Aktualisierung: 04.09.2003