Förderverein für die Renovierung und

 

Instandhaltung der Pfarrkirche St. Stephan

 

in Mainz-Gonsenheim -

 

Rheinhessendom e.V. 

 

 

 

 

 

 

Presseberichte:

 

 

 

 

09.09.2003

Quelle:    RZ-Online

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder spenden für ihr Motiv

St. Stephans-Gemeinde feierte zu Gunsten des Rheinhessendoms - Gemälde der Kirche verkauft

Rund 700 Menschen zog es zum Sommerfest der Gemeinde St. Stephan. Sie trugen ihren Anteil zur Sanierung des Gotteshauses bei.

GONSENHEIM. Erst eineinhalb Monate alt, ist das Kind schon kräftig gewachsen. Das Neugeborene heißt "Förderverein für die Renovierung und Instandhaltung der Pfarrkirche St. Stephan in Mainz-Gonsenheim - Rheinhessendom." Ende Juli gegründet, hat der Verein mittlerweile rund 80 Mitglieder - so die neuesten Zahlen am Ende des Pfarrfestes der St.-Stephans-Gemeinde.

Eigentlich hatte er insgeheim auf 100 Mitglieder gehofft, sagte Michael Starck. Doch auch der jetzige Stand stimmte den Vorsitzenden des Fördervereins optimistisch: "Die Tendenz ist eindeutig steigend." Und wenn das 111. Mitglied an der Reihe sei, hoffe der Förderverein, dass zu dieser Gelegenheit ein Fastnachter dem Verein beitritt.

Die Unterstützung ist nötig: Denn die bald 100 Jahre alte St.-Stephans-Kirche ist vom Zahn der Zeit nicht verschont geblieben. Vor allem der Ostgiebel und die beiden Türme des Sandsteinbaus sind in einem derart schlechten Zustand, dass eine Sanierung dringend notwendig war (die MRZ berichtete). Die Kosten - rund 300 000 Euro - übernimmt zu zwei Dritteln das Bischöfliche Ordinariat. Den Rest muss die Gemeinde auftreiben. Und der Förderverein will ihr dabei helfen.

Schatzmeister Ulrich Dörr: "Das Geld brauchen wir nicht, um die Kirche zu verschönern. Wir müssen diese Baumaßnahmen durchführen, damit die Sicherheit der Kirchenbesucher nicht gefährdet wird." Die beiden Seiteneingänge, die wegen Sicherheitsbedenken geschlossen waren, sind inzwischen wieder geöffnet.

Der Haupteingang ist nach wie vor von Gerüsten umgeben und bleibt zu. "Wir hoffen, dass bis Ende Oktober die Arbeiten abgeschlossen sind", so Dörr. Wegen der Risse im Mauerwerk der Türme darf derzeit nur eine der fünf Glocken geläutet werden.

Der Erlös des Sommerfestes, das an zwei Tagen rund 700 Menschen auf das Gelände des Pfarrheims lockte, geht an die St.-Stephans-Gemeinde für die Sanierung des Gotteshauses. Auch die Einnahmen aus Versteigerung von Gemälden von Leo Brandmüller. Der Gonsenheimer malt Motive aus dem Stadtteil, oft ist auch dessen doppeltürmiges Wahrzeichen zu sehen.

Einen prominenten Unterstützer gewann der Rheinhessendom während des Festes: Der Mainzer Kulturdezernent Peter Krawietz (CDU) trat dem Förderverein bei.(egl)

 

 

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erstellt von: Ulrich Dörr, E-Mail: Ulrich.Doerr@doerrnet.de Letzte Aktualisierung: 10.09.2003